Unsere
Philosophie

Die Ausübung von
biologischen Landbaumethoden ist die Voraussetzung zur Verbreitung
Lebensgesetzlicher Erkenntnisse hinsichtlich der Pflege der
Bodengesundheit als Fundament der Gesundheit von Pflanze, Tier und
Mensch.
Nur auf dieser Basis ist
es möglich, das Bauerntum als Grundlage unserer Kultur zu
fördern. Zu diesem Hauptziel der Förderungsgemeinschaft
tritt im Vereinsprogramm noch die Verständigung von Stadt und
Land, die Förderung der Heimatpflege und die Bekämpfung der
Landflucht.
Die Methode des organisch-biologischen Landbaues schließt die Verwendung von wasserlöslichen, synthetischen Düngesalzen, von Pestiziden und Herbiziden, also von synthetischem Treibdünger, chemischen Schädlingsbekämpfungs- und Unkrautvemichtungsmitteln aus. Sie schließt auch die Verwendung von chemischen Lagerschutzmitteln sowie Zufutter mit Wirkstoffzusätzen aus.
Diese Methode fußt vielmehr auf der
Verlebendigung und Gesunderhaltung des Bodens durch gepflegte organische Dünger wirtschaftseigener Herkunft,
also durch
Eine bedeutende Rolle spielt auch
Solcherart intensiv gepflegte, lebendige und gesunde Böden bringen Pflanzen hervor, die ihrerseits Gesundheit mitbringen und eine ausgezeichnete Nahrung, wahrhafte "Lebens"-Mittel für Mensch und Tier, sind.
Die Förderungsgemeinschaft ist im Besitz eines patentamtlich genehmigten Quoten Markenschutzzeichens, das an Produzenten vergeben wird, die nach den dem organisch-biologischen Landbau zugrunde liegenden Produktionsrichtlinien arbeiten. Die Kontrolle erfolgt jährlich durch die von den Lebensmittelbehörden anerkannten Kontrollstellen.
Die Mitglieder der Förderungsgemeinschaft sind aus allen Bundesländern und umfassen sowohl interessierte Bauern, als auch Gartenbesitzer und Idealisten - derzeit sind es ca. 1000. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Förderungsgemeinschaft von allen übrigen Anbauverbänden, die nur Bauern umfassen.
Das Vereinsziel "Verständigung von Stadt und Land" wird solcherarten vorgelebt.
Es wird eine Zeitschrift unter dem Namen "Der Bäuerliche Pionier" herausgegeben, die viermal pro Jahr erscheint und neben Fachartikeln der organisch-biologischen Methode für Bauern und Gärtner auch viel Kulturelles enthält. Auf diese Weise werden alle Mitglieder angesprochen, und das Gedankengut kommt in einen möglichst weiten Kreis.
Um den Produzenten einen Direktabsatz für ihre Ware zu schaffen und der Stadtbevölkerung die Möglichkeit zu geben, ohne Autoeinsatz raschmöglichst reine Lebensmittel zu bekommen, wurden vor 16 Jahren auf den beiden Linzer Hauptmärkten die ersten ORBI Bauernläden in Form eines Gemeinschaftsmarktes auf der Basis des erweiterten "Ab-Hof-Verkaufes" geschaffen und 1994 um einen Laden in Wels vermehrt.
Dadurch wird eine rasche Direktvermarktung der guten Produkte gewährleistet - unter Ausschaltung langer Liefer- und Lagerzeiten und damit größtmöglichster Erhaltung der Lebenskräfte. Der Käufer wird beim Verzehr wieder an den Essensrhythmus der Jahreszeiten gewöhnt und an eine Nahrung, deren Produzent bekannt ist, da die Ware unter dem Namen des Bauern verkauft wird. Zu diesen solcherart gebotenen Lebensmitteln tritt der Konsument wieder in eine persönliche Beziehung. Die Anonymität der Handelskettenware und deren immerwährendes Vorhandensein das ganze Jahr über stumpft die Menschen ab und macht sie gleichgültig dem Gekauften gegenüber. Die Nahrungsmittelverschwendung des Westens hat einen Gutteil Ursache in dieser Gleichgültigkeit.
Die Bauernläden der Förderungsgemeinschaft sind Pionierleistungen auf dem Weg zu einer sinnvollen Vermarktungsweise.
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Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne Frau Ing. Helga Wagner unter der Telefonnummer (0 732) 6753 63 zur Verfügung. |